Life is better at the Beach

Neues Auto, neuer Trip! Der letzte Tag meiner Kreta-Reise hat eher ruhigen Charakter, verglichen mit den vorangegangenen Ausflügen.

Der erste Weg führt ins Kloster Moni Preveli (Μονή Πρέβελη). Dieses Kloster ist sehr viel schlichter und weniger stark besucht als Arkadiu. Dementsprechend hatte ich auch nur mit grumeligen Mönchen zu tun, die ihre Kleidervorschriften doch sehr viel ernster nahmen, als im vorherigen Kloster. Der Besuch des Klosters lohnt aber dennoch, da es nur 10 Minuten vom eigentlichen Ziel dem Preveli Strand entfernt liegt.

Zu eben genanntem Strand hinunter gelangt man über eine in Serpentinen geschwungene Steintreppe. Die Besonderheit: hier findet man den einzig natürlich gewachsenen Palmenhain Kretas! Morgens ist es noch sehr ruhig und idyllisch am kleinen Strand. Ab ca. 11 Uhr ändert sich dieses Bild jedoch – es werden gefühlt alle 30 Minuten Touristen aus den naheliegenden Orten per Boot an den Strand gekarrt. An sich wäre das vielleicht noch nicht so schlimm, aber bei An- und Abfahrt ertönt dreimal ein hupen, damit auch jeder mitbekommt wann das Boot an- oder ablegt….

Eine weitere Besonderheit: der Strand besteht nicht wirklich aus Sand, sondern aus kleinen Kieselsteinchen. An diesem Tag wehte ein relativ starker Wind – kostenloses Steinpeeling inklusive! Im Reiseführer wurde dieser Effekt passend als „gesandstrahlt werden“ beschrieben.

Zur Mittagszeit werden die Touristenmassen immer größer, also heißt es für mich: Auf zum nächsten Strand! Nächster Halt – Triopetra (Τριόπετρα)

Entlang einer unbefestigten Küstenstrasse hat man einen traumhaften Blick auf den Ozean, der einem Werbekatalog entsprungen zu sein scheint. Nach wenigen Minuten erreicht man den fast unbesuchten Strand. Hier stellt sich schnell wieder das Gefühl ein mit sich und dem türkisblauen Meer allein zu sein. Auch hier erhalte ich wieder mein Steinpeeling. Die kleinen Steinchen setzten sich über all in den Haaren und Ohren fest – so dass man bei jeder Berührung glaubt Sand rieseln zu hören. Mein Fazit also: im Hotel unbedingt duschen!

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