Um die Isle of Skye zu erkunden bliebt mir ein Tag – was genabgenommen viel zu wenig ist! Deshalb konzentriere ich mich auf die am Besten zu erreichenden und wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
Erster Stop: 📌 Dunvegan Castle. Seit 800 Jahren der Familiensitz der MacLeods und auch heute noch zeitweise von ihnen bewohnt. Die Burg an der Küste ist von einem großen Garten umgeben. Um das Ganze besichtigen zu können, gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann man nur den Garten durchwandern (7£), dann gibt es Burg und Garten (13£) und – was ich im Nachhinein empfehlen kann, selbst aber leider nicht gemacht habe – Seal Trips von der Bucht aus (7,50£). Im Frühjahr besteht mit Glück auch die Chance Papageientaucher zu Gesicht zu bekommen.
Von hier geht es weiter an der Küste entlang Richtung 📌 Coral Beach. Die erhöhte Strasse bietet einen Blick auf die vorgelagerten kleinen Inselchen – mit Seehunden die Sonnenbaden! Der Ausflug mit dem Boot hätte ich also gelohnt… Am unscheinbaren Parkplatz des Coral Beach trennt mich nur noch ein etwa 15 minütiger Spaziergang vom Strand. Der Name kommt nicht von ungefähr: der weiße Strand besteht aus lauter kleinen zerriebenen Korallenstückchen.
Nach einer kleinen Mittagspause in Portree, der größten Stadt der Insel, geht es weiter zum 📌 Old Man of Storr. Hierbei handelt es sich um eine Felsformation, bestehend aus einer Felsnadel im Vordergrund und gleichnamigen Berg dahinter, die Teil eines Naturschutzgebiets sind. Für Fotos lohnt sich der Blick aus der Ferne. Direkt davor sieht man zwar die imposante Größe, aber die Nadel hebt sich auf Bilder kaum vom Massiv dahinter ab.
Eine weitere Sehenswürdigkeit, bei der mir das Wetter leider nicht mitgespielt hat, sind die Fairy Pools nahe Carbost. Da diese erst nach 2,5km Fussmarsch von der letzten Parkmöglichkeit zu erreichen sind und es in strömen geregnet hat, musste ich sie schweren Herzens auslassen.

