Berlin Sightseeing

– 12 Spots für gute Fotos –

Berlin ist immer eine Reise wert – Mich hat es schon mehr als einmal in die Hauptstadt gezogen. Deshalb ist es jetzt an der Zeit meine 11 liebsten Spots zum fotografieren und Tourist sein zusammen zu stellen:

Checkpoint Charlie

Checkpoint Charlie ist wahrscheinlich der bekannteste militärische Checkpoint zwischen West- und Ostberlin. Auch heute noch ist er ein Symbol für den Kalten Krieg und erinnert an die Trennung zwischen Ost und West.

Alexanderplatz

Die Weltzeituhr: zum 20jährigen Jubiläum der DDR errichtet zeigt die Uhr 146 Städte aus allen Kontinenten, sowie die Datumsgrenze. Der sicht drehende Ziffernkreis in der Mitte zeigt die Ortszeit, sowie die Weltzeit in allen Zeitzonen an.

Memorial to the

murdered jews of Europe

Unweit des ehemaligen Führerbunkers – der heute mehr oder weniger ein Parkplatz ist – steht das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Je öfter ich dort bin und je mehr ich über die Idee dahinter weiß, desto mehr zieht es mich an diesen Ort. Das Mahnmal besteht aus 2711 Betonstelen, die sich in ihrer Höhe unterscheiden und ein wellenförmiges Muster entstehen lassen. Es ist von allen Seiten aus zugänglich. Einige Jahre nach der Fertigstellung wurde der unterirdische „Ort der Information“ hinzu gefügt.

Elefantentor

Tiergarten

Bei strömendem Regen war meine Motivation abseits der Tatsache, dass ich etwas zum Abendessen brauchte, eher so lala. Auf dem Weg vom Essen zum Hotel kam ich dann doch noch am Elefantentor vorbei. Das Tor markiert einen der zwei öffentlichen Eingänge zum Zoo. Das hier zu sehende Portal ist ein Nachbau aus den 80ern, da das Original aus dem Jahr 1899 im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Zu sehen sind zwei lebensgroße, liegende Elefanten aus Sandstein, die als Pfeiler eines Pagodendachs aus rotem Holz mit goldenen Ornamenten dienen. Heute ist das Tor das Wahrzeichen des Zoos und steht unter Denkmalschutz.

Anhaltersteg

Bis Mitte des 20.Jahrhundert war der Anhalterbahhnhof einer der wichtigsten Fernbahnhöfe Berlins. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark beschädigt, so dass es in den 1960ern abgerissen wurde. Heute steht nur noch ein Fragment des Portikus. Obwohl das alles sehr faszinierend ist war ich aus sehr viel banaleren Gründen hier. Die Bahnbrücke ein paar Meter vom alten Bahnhofsgebäude entfernt wird von steinernen Pfeilern getragen, in die die Worte „Anhalter“ und „Berlin“ gemeißelt sind. Dieses Fotomotiv wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Tempodrom

Der nächste Fotospot auf meinem Spaziergang ist das Tempodrom. Eigentlich word das Gebäude als Event- und Konzertlocation genutzt, durch seine außergewöhnliche Form dient es aber auch immer wieder als Hintergrund für Fotoshootings. Als ich dort war, war ich auch nicht die einzige Fotografin vor Ort.

Siegessäule

Das Festival of Lights konnte ich mir nicht entgehen lassen. Im Zeitraum des Festivals werden bekannte Wahrzeichen der Stadt mit unterschiedlichen Bildern, Messages und Videos beleuchtet.

Brandenburger Tor

Oldie but Goldie: Irgendwie darf ein Abstecher zum Brandenburger Tor bei keinem Berlin Besuch fehlen, egal wie oft ich schon hier war. Das wahrscheinlich bekannteste Wahrzeichen Berlins ist das letzte verbliebene der ursprünglichen 18 Stadttore. Bis zum Fall der Mauer stand es direkt an der Grenze zwischen Ost und West. Für mich gab es diesmal eine Premiere – zu Fuß durch’s Tor gehen (mit dem Wissen, dass das erst seit knapp 30 Jahren möglich ist)

East Side Gallery

Auch vor 10 Jahren, als ich das letzte Mal hier war, war der sogenannte „Bruderkuss“ schon der größte Touristenmagnet an der East Side Gallery. Klar macht man dann selber auch ein Foto. Ich bin wahrscheinlich durch 20 Fotos gerannt, als ich versucht habe vorbei zu kommen.

Sowietisches Ehrenmahl

Tiergarten

Der Bau wurde 1945 errichtet um die gefallen Soldaten der Roten Arme zu ehren. Insgesamt wurden in Berlin 4 Ehrenmahle von der sowjetischen Armee errichtet. Bis ins Jahr 1990 waren hier Ehrenwachen der sowjetischen Armee stationiert. Im Garten hinter dem Ehrenmal liegen Gräber sowjetischer Soldaten – wie viele es genau sind ist nicht bekannt, es sind aber wohl zwischen 2.000 und 2.500. Es gibt keine Grabsteine mit den Namen der Gefallenen. Lediglich die goldenen Lettern auf den Säulen des Bauwerks geben Auskunft zu den Namen.

Kaiser Wilhelm

Gedächtniskirche

Die Kirche wird im Volksmund auch „Hohler Zahn“ genannt. Der ausgebombte Kirchturm bleibt als Kriegsmahnmal bestehen. Dahinter sieht man den modernen Neuaufbau der Kirche, der in die bestehenden Strukturen eingesetzt wurde. Nach langer Diskussion ob die Überreste ganz abgerissen oder komplett nach alten Vorlagen wieder aufgebaut werden sollen, hat man sich für diesen Kompromiss aus alt und neu entschieden.

Marie Elisabeth Lüders Haus

Das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus bildet mit dem Bundeskanzleramt, dem Kanzlerpark und dem Paul Löbbe Haus das Band des Bundes – eine Anordnung von Gebäuden an der Spree in Berlin Mitte. Das Haus beherbergt eine Bibliothek und ein Archiv. Die Architektur sticht mir jedes Mal ins Auge, wenn ich hier vorbei komme – da war es nur eine Frage der Zeit, bis ich den für mich perfekten Fotowinkel gefunden hatte.

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