Walhalla


 Walhalla – Kloster Weltenburg – Kastell Abusina


Heute mal ein Tagesausflug in die nähere Umgebung, obwohl es in München immer noch Winter und kalt ist.

Nach knapp 1 1/2 Stunden Autofahrt steht man auf dem Parkplatz in Donaustauf, in der Nähe von Regensburg. Bei der Gedenkstätte handelt es sich um einen von Leo Klenze erbauten klassizistischen Tempel, in dem seit König Ludwig I. bedeutende Deutsche mit Marmorbüsten und Gedenktafeln geehrt werden. Jüngste im Kreis ist Sophie Scholl.

 

 

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Für eine Einkehr bietet sich das ein Stücken weiter an der Donau gelegene Kloster Weltenburg an.  Leider ist der große Gebührenpflichtige Parkplatz, etwa 500m von Kloster entfernt, momentan aufgrund der aktuellen Hochwasserlage gesperrt. Der Weg zur Abtei, sowie ein Spaziergang rund herum ist jedoch ohne Probleme möglich. An einer der Außenwände sind die Pegelstände der Hochwasser der letzten 170 Jahre eingezeichnet.

 

 

Geschichtsinteressierte finden auf dem Heimweg noch ein weiteres kleines Highlight – Das Römerkastell Abusina bei Eining. Das kostenlose Freilichtmuseum ist ganzjährig geöffnet, nur der Blick vom Aussichtsturm erfolgt im Winter auf eigene Gefahr. Das in seinen Grundmauern sehr gut erhaltene Kastell markiert den Startpunkt des Limes in Bayern.

Weihnachten im Mittelalter: Rothenburger Reiterlesmarkt

Seit über 500 Jahren wird in Rothenburg ob der Tauber im Advent ein Weihnachtsmarkt aufgebaut. Viel verändert hat sich auf dem Reiterlesmarkt in dieser Zeit nicht. Man findet zahlreiche Stände mit Christbaumschmuck, Kunsthandwerk, Glühwein und Gebäck – gerahmt von der mittelalterlichen Altstadt.

Rund um das Murnauer Moos

Eine Stunde Zugfahrt von München entfernt steht man im schönen Murnau am Fuße der Berge. Diese dienen heute aber nur als majestätische Kulisse.
Vom Bahnhof aus wende ich mich Richtung Ortszentrum. Im Kurpark wende ich mich dann Richtung Münter-Haus – dabei handelt es sich um ein schönes Häuschen mit blauen Fensterläden, in dem die Künstler des Blauen Reiters Inspiration fanden. Ab hier ist der Rundweg durch das Moos bereits angeschrieben. Start und Ziel ist das Ramsacher Kircherl mit dem kleinen Ausflugsbiergartens Ändl zu seinen Füßen.
Mit ca. 4.200 Hektar handelt es sich bei dieser Moorlandschaft um das größte in sich geschlossene Alpenrandmoor Mitteleuropas. Die Wanderung, die zwischenzeitlich über einen Bohlenweg führt, dauert gute zwei Stunden.

Wasserburg, oder die Frage: Wo ist die Burg? 

Neuer Sonntag – neuer Ausflug! Diesmal in das kleine Städtchen Wasserburg am Inn.

Die Stadt schmiegt sich in eine Schleife des Inns, wodurch man erst über eine Brücke fahren muss um überhaupt in die Stadt zu gelangen. Die vielen kleinen Gassen der Altstadt sind entweder kunterbunt oder mit detailreichen Wandmalereien geschmückt. Gleich neben dem Rathaus liegt die Kirche Zu Unserer Lieben Frau. Dabei handelt es sich um eine kleine aber feine Kirche, deren Hauptaltar im Stil des Rokkoko gehalten ist.

Nach einem Spaziergang durch die Stadt stellt sich mir allerdings eine Frage: Wo ist die Burg? Meherere Wegweiser führen einen Berg hinauf, groß zu sehen ist von unten jedoch nichts. Oben angekommen steht man dann vor einen ehemaligen Getreidespeicher, in dem heute ein Altenheim untergebracht ist. Auch alle andern Teile der Burg sind heute von Verwaltungsgebäuden belegt, so dass man sie nur von außen zu besichtigen ist.