

Am ersten richtigen Tag in Portugal geht’s nicht etwa gleich in die Stadt – nein, mein Tag startet gemütlich im Zoo.
Der Jardim Zoologico ist mit 20,50€ Eintritt zwar relativ teuer, doch es wird einem auch einiges geboten! Neben weißen Nashörnern und Tigern wird auch jeweils um 11:00 / 15:00 / 19:00 Uhr eine Delfinshow aufgeführt.
Danach geht’s mit der Metro weiter nach Restauradores. Dabei handelt es sich um einen großen Platz in dessen Zentrum ein Obelisk steht. Er trägt die Namen und Daten der Schlachten während des portugiesischen Unabhängigkeitskrieges.
Gleich neben dem Zugang zur Metro führt der Ascensor da Glória, eine der drei Standseilbahnen, in die Oberstadt. Die Fahrt für 3,70€ gehört definitiv zu den Dingen, die man während des Aufenthalts gemacht haben sollte. Am Ende der Fahrt steht man nur wenige Schritte neben dem Miradouro de Sao Pedro de Alcantara – von hier aus sieht man frei über die Unterstadt.
Zu Fuß geht des wieder hinunter. Auf dem Weg kommt man an der Igreja de Sao Roque vorbei. Diese hat leider erst ab 14:00 Uhr geöffnet, weshalb mir ein Blick hinein verwehrt blieb. Von außen sieht sie relativ unspektakulär aus, doch hinter den für mich verschlossenen Türen sollten sich Sevilla Kacheln, Lapislazuli, Alabaster, Amethyst und Carrara Marmor verbergen.
Über den Miradouro de Santa Catarina geht es weiter hinunter zum Hafen. Von diesem Aussichtspunkt aus kann man schon einen ersten Blick auf das nächste Ziel erhaschen – Die Statue des Cristo Rei und die Brücke des 25. April. Dorthin gelangt man am Besten mit der Fähre ab Cais do Sodre. Für 2,50€ kommt man bequem per Boot über den Tejo und zurück. Auf der anderen Seite wartet am Bahnhof schon der Bus 101, der – für 1,45€ – alle 30 Minuten bis hinauf zur Christusstatue fährt.
Da mein erster Tag in Lissabon aufgrund einer relativ späten Anreise nur sehr kurz war, gibt’s erst mal nur erste Eindrücke…

Der letzte Tag wird sportlich – auf zu Barca!
Von der U-Bahn Station Palau Rejal ist es nur ein Katzensprung zum Camp Nou – dem Stadion des FC Barcelona. Dabei handelt es sich nicht nur um ein schmuckes Stadion in der Stadt, sondern eher um ein kleines Dorf. Es beinhaltet mehrere Restaurants, Fanshops, eine Hockeyhalle und natürlich den Megastore. Für einen echten Fußball-Fan ist die Barca Experience Pflicht – dabei handelt es sich um eine Tour durch das Vereinsmuseum und das Stadion. Man nicht von einem Guide geführt, sondern kann sich im Rahmen der Absperrungen relativ frei bewegen. Vorbei an Pokalen und Torjäger-Trophäen geht es hinein ins Stadion. Dort wird man durch die den Presseraum, die Kabine, den Spielertunnel, am Rasen entlang, über die Sitzreihen, die Pressekabinen und dann letztendlich in den Megastore geleitet. Mega ist hierbei wörtlich zu nehmen. der Fanshop erstreckt sich über drei Stockwerke! Wie man diesen, nach der Tour, verlassen kann ohne etwas zu kaufen ist mir ein Rätsel….
Weiter geht es durch den kleinen Park Pedrables hinauf zum gleichnamigen Kloster. Nach den vielen Eindrücken genießt man die Stille der schlicht gehaltenen, doch wunderschönen Kirche. Ein Highlight, das man nicht versäumen sollte ist der Kreuzgang im Hof, der mit dreistöckigen Säulenhallen geschmückt ist. Die Ruhe des Ortes verleiht dem ganzen eine besondere Stimmung.
Nach dieser Ruhepause geht es weiter nach Tibidabo. Mit ca. 800m handelt es sich hierbei um den höchsten Berg der Region. Der Weg dorthin zieht sich etwas. Vom Kloster aus geht man doch etwa eine Stunde zu Fuß bis man den Berg erreicht. Im Glauben an die im Reiseführer beschriebene Bahn habe ich mich auf den Weg hinauf gemacht – nur die Bahnstation wollte und wollte nicht kommen. Erst als ich schon fest davon überzeugt war den Gipfel gleich erreicht zu haben, stand ich vor der Talstation, die sich eher als Mittelstation heraus gestellt hat. Zu meiner Überraschung fährt die Zahnradbahn doch noch ein ganzes Stück den Berg hinauf… Der Aufstieg wird durch den weiten Blick über die ganze Stadt bis hin zum Meer belohnt. Des Weiteren befindet sich genau an der Bergstation der gleichnamige Vergnügungspark! Die Fahrgeschäfte sind zwar schon etwas in die Jahre gekommen – der Park stammt aus den 60ern – doch das mindert den Spaß nicht im geringsten. Von Riesenrad bis Wasserrutsche ist alles geboten.
Nach der ganzen Rennerei die letzen Tage wird Tag 3 ganz entspannt – es geht an den Strand!
Da im warmen Sand liegen für mich leider keine Ganztags-Beschäftigung ist, habe ich den Morgen für einen Besuch im Aquarium genutzt. Über die Rambla del Mar gelangt man vorbei am Yachthafen zu einem großen Shoppingcenter, hinter dem sich das Aquarium befindet. Da ich bis jetzt nur das Münchner Sealife – das ich als „ganz nett“ umschreiben möchte – kannte, war ich doch einigermaßen beeindruckt. Vorbei an den verschiedenen kleinen Becken mit exotischen Fischen und Schwarzspitzenhaien, gelangt man zum riesigen Oceanarium. Hier fährt man auf einem Laufband durch den 80m langen Tunnel. Da der Weg abgenommen wird, hat man genug Zeit seinen Blick im künstlichen Ozean schweifen zu lassen und ausgiebig zu fotografieren. Mit einer Tiefe von 5m und einem Durchmesser von 36m handelt es sich um das größte Europas. Die heimlichen Stars trifft man aber erst nach dem Verlassen der Unterwasserwelt: Pinguine!
TIPP: Wer die Karten vorab im Internet kauft zahlt 18€ statt der eigentlichen 20€. Wer vorher bei McDonalds essen geht, kommt an einen Gutschein über 4€ für maximal 4 Personen und zahlt nur 16€.
Danach geht es an der Hafenpromenade entlang weiter zum Stadtstrand. Nach etwa 10 Minuten berühren die Füße zum ersten Mal Sand! Der Strand ist in mehrere Einzelstrände unterteilt. Ich habe mich für den ersten entschieden: Sant Miquel. Für 10€ kann man sich den ganzen Tag lang einen Liegestuhl oder Schirm mieten – wer das nicht möchte kann sich aber auch einfach mit seinem Handtuch in den warmen Sand legen.