1 Tag 19,3 km – Von Herrsching am Ammersee nach Schondorf
Die dritte Etappe des Münchner Jakobswegs führt weiter am Ammersee entlang uns startet in Herrsching. Den Einstieg am Herrschender Bahnhof ist nicht so leicht zu finden. Am Besten man folgt den Beschilderungen zum See, von dort an finden sich wieder die Wegzeichen mit der Jakobsmuschel.
Am Anfang bin ich trotzdem ein paar Kilometer in die falsche Richtung marschiert, da ich den ersten Wegweiser nicht gleich gefunden habe. Das hat mir aber eine Begegnung mit der Seejungfrau von Herrsching beschert, die ich sonst nicht getroffen hätte.
Anfangs geht der Weg immer an der Uferpromenade entlang. Später führen die Wegzeichen über Straßen und Feldwege Richtung Breitenbrunn.
Über den Sieben-Brücken-Weg geht es nach Inning. Der Weg führt über sieben Brücken die aus Holzstämmen bebaut sind. Die Brücken sind so breit, dass man ohne Probleme an einer entgegenkommenden Person vorbei gehen kann. Am Ende diese Passage öffnet sich wieder der Blick auf den See.
Da man direkt auf ein Restaurant mit Biergarten zu läuft bietet es sich an hier eine kleine Pause einzulegen. 13km des Weges sind hier schon geschafft.
Nun sollte der für mich schrecklichste Teil des Weges kommen. Blitzschnell wurde ich daran erinnert, dass ich mich auf einem Pilgerweg befinde auf dem man durchaus auch für seine Sünden büßen muss. Die Teilstrecke zwischen Stegen und Eching führt am See entlang durch ein kurzes Stück Schilf und Uferauen. Relativ schnell machen sich hier die zahlreichen Stechmücken bemerkbar, die im Schilf lauern. Der Weg ist nicht besonders lang, vielleicht 300m, aber in dieser Zeit habe ich 12 Mückenstiche an den Beinen davon getragen. An Stehen bleiben war nicht zu denken. Bei dem kleinsten Versuch fühlte es sich so an als würden sich alle Insekten gleichzeitig auf einen stürzen.

In Eching angekommen ist es nur noch ein Katzensprung nach Schondorf – hier geht es wieder mit freier Sicht auf den See an der Promenade entlang. Von dort ist es ungefähr ein Kilometer bis zum Bahnhof an dem die heutige Etappe endet.
Auf dem Weg hätte es mehrere Kapellen zur Besichtigung gegeben. Leider waren als ich vorbei kam alle geschlossen.
Den genauen Wegverlauf findet ihr im folgenden Link via Komoot. Münchner Jakobsweg Etappe 3











Manchmal macht die Natur komische Sachen – wie Gesichter in den Stein formen. Sieht noch jemand die Fratze?
Mit Verlassen der Felsenburg steigt man zahlreiche Stufen wieder über Amselsee und Amselgrund hinab ins Tal. Auf einer der Stufen war mit Kreide die Zahl 600 markiert – da hat sich wohl jemand die Mühe gemacht sie zu zählen… Im Tal findet sich das erste Etappenziel Hohnstein.
Nach diesem kurzen Abstecher geht es weiter hinauf zur Brand Aussicht. Die Brand Baude bietet eine perfekte Einkehrmöglichkeit mit einer grandiosen Aussicht über das Tal.
Von hier aus geht es wieder hinab ins Kirnitzschtal mit dem Etappenziel Ostrauer Mühle.
Ein Stück weiter, wieder über zahlreiche Stufen und Leitern, gelangt man auf ein weitläufiges Felsplateau und die darauf folgenden Affensteine. Auf dem Weg hinab passiert man den
Ein letztes Mal geht es wieder hinauf zum sogenannten
Nun geht es nur noch bergab zum Etappenziel Ostrauer Mühle.

