Western Ross Coastal Route

Diese Panorama-Straße war nicht wirklich geplant, ist aber der schönste Weg auf die Isle of Skye.

Um auf diese Route zu kommen geht es zunächst aber ab Inverness in die Highlands – durch den National Park Beinn Eighe. Der namensgebende Berg ist mit fast 3000 m der höchste Schottlands. Der Weg wird von allerlei Tieren an Wegrand gesäumt. Schafe und Highland-Kühe kann man ganz einfach aus dem Auto fotografieren. Sogar einen Rothirsch habe ich vom Beifahrersitz aus gesichtet, war aber viel zu fasziniert und begeistert um das fotographisch festzuhalten…

📌 Tipp für einen Abstecher: Eilean Donan Castle. Dem ein oder anderen mag diese Burg bekannt vorkommen – hierbei handelt es sich um die Heimat des Highlanders aus dem gleichnamigem Film. Der heutige Bau ist in der Moderne nach alten Vorlagen wieder aufgebaut. Für 7,50£ kann das Gebäude besichtigt werden.

Über die Skye Bridge geht es dann auf die Isle of Skye zum Übernachtungsort Carbost.

Glenurquart Highland Games

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Highland Games sind ganz anders als ich es mir vorgestellt habe. Zum einen gibt es nicht die „Einen Highland Games“ sondern den ganzen August und September finden überall in den Highlands Spiele statt. Die bekanntesten sind die Spiele Anfang September, die auch die Queen besucht.

Ich hingegen war bei einer kleineren Veranstaltung: den Glenurquart Highland Games! Diese finden in Dumnadrochit in der Nähe von Inverness am Loch Ness statt. Die Tore öffnen sich, für 3 Pfund Eintritt, um 11 Uhr morgens und das Ende der Veranstaltung ist auf 17h festgesetzt.

Im großen und ganzen haben die Spiele Volksfestcharakter. In der Mitte des Sportplatzes ist ein großer Kreis abgesteckt in der die meisten Wettkämpfe stattfinden, dieser ist von Bänken für Zuschauer gesäumt. Rund um den Platz sind diverse Verpflegungsstände und Fahrgeschäfte zu finden. Es finden Tanzwettbewerbe, Kugelstossen, Hammerwerfen, Weigh over Barr, Cabbertoss, Tauziehen und diverse Läufe statt. Dazu kommen Pipping Bands, die durch das Rund marschieren – und das alles gleichzeitig!

Das Higlight, welches dann ohne Nebenveranstaltung abläuft, sind die Heavy Events. In meinem Fall: Cabbertoss – das Baumstammwerfen.

Highland Tourist Route

Alle guten Dinge sind drei – oder: von Aberdeen nach Inverness über die Highland Tourist Route!

Diese Route lässt die Augen von Geschichtsfans heller leuchten. Diverse Sehenswürdigkeiten befinden sich auf der Strecke.

So auch der erste Stopp: 📌Kildrummy Castle. Für 5 Pfund kann man die Ruine auf der kleinen Anhöhe besichtigen. Heute stehen nur noch Teile der Aussenmauern und Reste von zwei der ehemals vier Türmen. Die Burg beeindruckt schon allein durch ihre Größe. An den Überresten ist ein erstes Stockwerk zu erkennen, die Türme an den Seiten lassen auf mehr schließen. Die Schautafel im Innenhof gibt mehr Aufschluss: ehemals erhoben sich hier bis zu sieben (!) Stockwerke.

Die Straße führt teilweise durch den Cairngorms National Park. Hier erhält man schon einen kurzen Einblick in die wunderschöne Landschaft der schottischen Highlands. Im September blühen die Heidepflanzen und tauchen die umliegenden Hügel und Anhöhen in ein sanftes Lila.

Mein Weg verlässt die Route kurz und führt nach Elgin. Dort bietet sich die Weberei von Johnston of Elgin mit ihrem Café für eine kleine Mittagspause an. Doch die Stadt hat noch mehr zu bieten: Für 7,50£ kann man die imposante 📌Kathedrale besichtigen. Auch von Aussen hat man einen guten Blick auf die Ruine, falls einem der stolze Preis zu teuer ist. Kostenfrei hingegen ist der Spaziergang am nahegelegenen 📌Strand von Lossiemouth.

Zurück auf der Route wartet die nächste historische Sehenswürdigkeit: das 📌Culloden Battlefield.  Dieses Schlachtfeld, dass eine große Rolle im Kampf um die schottische Unabhängigkeit spielt, kann umsonst besichtigt werden. Mehrere Wege führen durch die Ebene. Das dazugehörige Besucherzentrum bietet zusätzlichen Input: hier wird in einer Ausstellung die Bedeutung und der Ablauf der Schlacht rekonstruiert. Da es bei meinem Besuch ständig leicht genieselt hat und das Feld von dickem Nebel überzogen war, habe ich mich für den kürzesten angebotenen Weg entschieden: vom Besucherzentrum 10 Minuten zur Aussichtsplattform und zurück…