Auf Monsterjagd!

Wie beginnt man eine Monsterjagd am Besten? Zuerst fährt man an den Ort der meisten Sichtungen – den Loch Ness!

Dort gibt es mehrere Parkbuchten, die es über ein paar Stufen möglich machen direkt ans Ufer zu gelangen. Dort kommt man zumindest schon mal in Kontakt mit dem kalten Wasser des riesigen Sees. Doch für Monster sind dort viel zu viele Menschen.

Zweiter Schritt: wissenschaftliche Aufarbeitung. Also irgendwie… Ich habe mich für das 📌 Loch Ness Exhibition Center entschieden. Das nahegelegene Nessiland schien mir den Zweck nicht ganz zu erfüllen. Für 7,95£ kann man mehrere Räume besichtigen, in denen Filme abgespielt werden, in denen Wissenschaftler und Augenzeugen zu Wort kommen.  Dort wird auch versucht den Ursprung der Legende zu ergründen. Am Ende der Tour folgt – wie sollte es auch anders sein – ein riesiger Geschenkeshop, der aus fünf Räumen besteht. Hier kann man von T-Shirts über Stofftiere bis hin zu Postkarten und Magneten alles kaufen was sich auch nur irgendwie mit einem Seeungeheuer bedrucken lässt.

Ein Stück weiter entlang der Strasse findet man Urquart Castle – jene Burgruine, die immer im Hintergrund auftaucht, wenn der See gefilmt wird. Leider hatte ich hier Pech. Der Parkplatz war so überfüllt, dass er vorübergehend geschlossen wurde. Da es keine andere Möglichkeit gibt zur Burg zu gelangen, oder in der Nähe zu parken, konnte ich diese Sehenswürdigkeit leider nur von der anderen Seeseite betrachten.

Auf der anderen Seite versuche ich mein Glück dann nochmal. Diesmal ohne andere Urlauber, aber mit einer Packung Gummibärchen! Was im Fernsehen funktioniert kann ja im echten Leben nicht schief gehen. Und tatsächlich – dank des Geschenkeshops – komme ich noch zu meiner eigenen kleinen Nessi-Sichtung.