Wie kommt man da hin?
Ab München geht es mit dem Zug in einer Stunde 45 über Mühldorf nach Altötting. Mit dem Auto sind ist es knapp 1Stunde fahrt. Wobei man hier beachten muss, dass man nicht bis zur Kapelle vorfahren kann. Der Bereich um die Gnadenkapelle ist autofreie Zone.
Was macht man da?
Wahlfahrt! Das Zentrum des Platzes ist die Gnadenkapelle. Über 50 große Mirakelbilder und rund 2.000 Votivtafeln, die der Gnadenmutter von Altötting danken sind im Umgang der Kapelle zu sehen. Holzkreuze stehen an der Nordseite der Kapelle bereit, die dann von Betenden rund um die Gnadenkapelle getragen werden können.
Das Gnadenbild im inneren ist 64cm groß und aus Lindenholz gearbeitet. Das dunkel gefärbte Gesicht und die dunklen Hände haben dem Gnadenbild im Volksmund den Namen „schwarze Madonna“ verpasst. Der rußige Rauch der Altarkerzen, dem das Bildnis über viele Jahrhunderte ausgesetzt war ist für die Verfärbung verantwortlich .
Links von der Kapelle geht es in die Stiftskirche, die größte der umliegenden Kirchen. Die Besonderheit hier ist der „Tod von Eding“. Das kleine aus Holz geschnitzte Skelett mit Sense auf der Schrankuhr ist wahrscheinlich schon im 16. Jhd. während einer Pest entstanden. Einer Legende nach steht jeder Schwung mit der Sense, der mit der immer wiederkehrenden Drehung der Figur entsteht, für den Tod eines Menschen. Logisch, dass das Skelett eine mystische Wirkung auf Pilger und Gläubige hat, oder?
Was kostet das alles?
Wenn man sich nicht von den Devotionalien-Geschäften hinreißen lässt, kostet das ganze überhaupt nichts.








