Der Weg nach Porto führt diesmal nicht an der Küste entlang, sondern durch das Landesinnere. Zahlreiche Serpentinen führen durch ein beeindruckendes Gebirge. Hier ist jedoch Achtung geboten! Auf der Strasse kreuzen nach fast jeder Kurve Kühe oder Schweine die Fahrbahn. Das Hafenstädtchen Porto bietet neben dem schönen Zugang zum Meer auch noch ein paar Sehenswürdigkeiten. Die Strandpromenade lädt zum flanieren ein. Am Ende thront der Genueserturm über der Meerenge. Für 2,50€ Eintritt darf man ihn erklimmen. Von dort aus hat man eine wunderbare Sicht über die ganze Bucht. Der Weg auf den Hügel hinauf ist gesäumt von großen Kakteen. Doch Vorsicht (!) die großen Kaktusfeigen laden geradezu zum ernten ein – die vielen Stacheln machen mir aber relativ schnell klar, dass ich lieber eine im Laden gekauft hätte… Die feinen Spitzen haben mich den Rest des Tages begleitet.

Weggefährten 

Genueserturm, Porto 
Bucht von Porto 

Der Weg durch das Gebirge
Von Porto aus führt die Straße nach Piana gerade durch die Calanches. Diese Panoramastrasse ist sehr zu empfehlen, Granitfelsen, die durch Wind und Wetter zu faszinierenden Gebilden geformt wurden säumen die Strasse. Immer wieder kann man auf Parkplätze ausweichen und die Landschaft genießen – von hier führen Wanderwege tiefer in das Naturschutzgebiet. Zu Fuß lassen sich die beeindruckenden Formationen in Ruhe genießen. Der schönste Teil der Strecke ist nur 6 km lang und bietet keine Möglichkeit anzuhalten. Auch hier ist wieder Vorsicht geboten – Touristen laufen fasziniert und berauscht von der Natur kreuz und quer über die Strasse, oder das Auto vor einem bleibt plötzlich stehen um Erinnerungsfotos zu schießen.

Tete de chien, Calanche de Piana 
die letzten 6 km 
die Natur formt manchmal Herzen
Der Tag klingt am Strand von Tiuccia aus. Er liegt auf dem halben Weg nach Ajaccio und begeistert durch seine einsame Lage und das glasklare Wasser.
