Spaziergang über die Panzerwiese zu Schloss Schleißheim

Diesmal möchte ich euch auf einen mittleren Spaziergang in den Münchner Norden mitnehmen. Los geht’s an der Bushaltestelle Neuherbergstrasse. Von dort sind es nur noch wenige Meter auf der Ingolstädter Strasse, bis sich die Panzerwiese zur Linken als Naturschutzgebiet in der Stadt auftut. Hier führen mehrere kleine Wege über die Wiese in Richtung Hartelholz.

Im Forst überquert man über eine kleine Brücke die Schnellstrasse und tritt wenig später aus dem Wald heraus. Nun liegt eine lange Allee vor einem, die direkt auf die Schlossanlage Schleißheim zuführt. Wer mag, kann ab ungefähr auf Hälfte der Strasse nach rechts abbiegen um zum Lustschloss zu wandern. Von dort aus kann der Schlosspark gut erkundet werden.

Ich habe mich aufgrund der Temperaturen für den kürzeren Weg entschieden und bin direkt zum Haupteingang gegangen. Nach einem kurzen Blick in den Schlosspark, geht es dann nach einem Spaziergang von knapp 7 Km über die S-Bahn Station Oberschleißheim wieder zurück nach Hause.

Streetart Werksviertel, München

Ein Spaziergang durch das Werksviertel im Münchner Osten lohnt sich für Street Art Fans wie mich, immer wieder, egal wie lange er dauert. An allen Ecken findet man richtig coole Bilder. Der Wal im zweiten Bild hat es mir besonders angetan.

Leider wird im Werksviertel aktuell ziemlich viel gebaut, deshalb sind viele Wände von Bauzäunen versperrt. Ich konnte schon einige der Kunstwerke, die ich bei meiner Recherche im Internet gesehen habe von Ort nicht mehr finden – die Gebäude haben nicht mehr existiert…

Stadtspaziergang: Traunstein

Die Arbeit hat mich die letzten paar Tage nach Traunstein verschlagen, natürlich habe ich mir dort einen kleinen Stadtspaziergang nicht nehmen lassen.

Vom Bahnhof aus geht es immer geradeaus Richtung Zentrum. Auf dem Weg zur Pfarrkirche St. Oswald passiert man aufwendig bemalte oder im Jugendstil gehaltene Hausfassaden. Nach einem Blick ins Innere der Kirche steht man vorm Traunsteiner Lindl, dem Wahrzeichen der Stadt. Es stellt einen Ritter in Mailänder Rüstung dar, der über den Stadtplatz wacht. Weiter geht es zum Jacklturm – hierbei handelt es sich um einen Teil der spätmittelalterlichen Stadtbefestigung. Seit er 1851 ausgebrannt und später wieder aufgebaut wurde, diente er primär als Ausschau nach Brandherden. Heute hat er eher repräsentativen Charakter. Durch das Tor des Turms hindurch gelangt man in einem Bogen hinunter zur Salinenkirche. Als ich dort ankam war diese leider schon geschlossen, wodurch mir der Blick hinein leider verwehrt blieb.


weitere Infos:

Homepage Traunstein

Spaziergang durch das Barrí Gothic

Mein erster Tag in Barcelona fing schon Mittags an. Nachdem ich mit VUELING günstig, gut und sicher gelandet bin und mein Hotel direkt an der Rambla gelegen ist, bietet sich ein Spaziergang durch das Viertel Barrí Gothic an.

Gestartet wird auf der Rambla, dem von zwei schmalen Fahrstreifen begrenzten Fußgängerweg. Bis in die frühen Morgenstunden tummelt sich eine bunte Mischung aus Einheimischen, Touristen und Straßenhändlern. Wer nach Souvenirs für die Daheimgebliebenen sucht, wird hier definitiv fündig. Ihren Namen verdankt die Straße einem Fluss, der an ihrer Stelle verlief.

Nach einem kurzen Spaziergang hinauf zur Placa de Catalunya findet man, über eine kleine Seitenstraße, die Reste einer römischen Gräberstraße. Diese kann man von einer kleinen Aussichtsplattform aus gratis betrachten.

Weiter geht es durch die kleinen verwinkelten Gassen zur Kathedrale an der Placa del Seu. Auf einem kleinen Podest thront die schöne Kirche mit ihrer prachtvollen gotischen Front. Die restlichen Seiten sind deutlich schlichter gestaltet.

Für Kunstliebhaber lohnt sich ein Blick über die Schulter. Am Gebäude schräg gegenüber entdeckt man drei von Picasso gestaltet Friese, im für den Maler typischen Stil.

Beim Gang um die Kathedrale findet man versteckt in einem Innenhof noch vier Säulen eines römischen Auguststempels. Auch diese können gratis besucht werden.

Zurück auf der Gasse, führt diese nach einem weiteren kleinen Spaziergang auf die von Palmen gesäumte Placa Rejal. Im Zentrum des Platzes steht ein schöner Brunnen, der zum verweilen einlädt. Die Laternenmasten, die das Areal mitbegrenzen, wurden von Antoni Gaudi entworfen.

Eine schmale Gasse führt zurück auf die Rambla. Diese bin ich nun bis zum direkt am Hafen gelegenen Placa del Portal de la Pau und der dazugehörigen Säule hinunter flaniert.

Danach ging’s Essen und zurück ins Hotel, zur Vorbereitung auf den nächsten Tag…


TIPP: Für den Spaziergang durch die kleinen Gassen abseits der Hauptstraße, empfiehlt sich unbedingt eine Karte dabei zu haben. Die kleinen Sehenswürdigkeiten sind nicht an den zahlreichen Beschilderungen angegeben. Auf der Suche nach den im Reiseführer beschriebenen Orten habe ich mich mehrfach verlaufen. Der scheinbar so kurze Spaziergang dauerte dann doch etwas länger…. 😅