Venedig in 2 Tagen

Venedig wird normalerweise in vier Stadtviertel aufgeteilt. Dazu kommen dann noch die südlichen Inseln inklusive Lido, sowie die Biennale, die kein eigentliches Viertel ist, aber einen eigenen Absatz verdient hat.

Venedig ist über mehrere Wege zu erreichen. Von München aus liegt man entweder 1 Stunde, fährt knappe 7 Stunden direkt und ohne umzusteigen mit dem Zug, oder sitzt etwa 5 1/2 Stunden mit im Auto, wenn alles ohne Probleme läuft. Ich stand in Italien im Stau und saß insgesamt 8 Stunden bei 34°Grad im Auto, aber es ist ja schließlich Urlaub und von solchen Kleinigkeiten darf man sich die Laune nicht verderben lassen.

Jetzt aber rein ins Geschehen und ab in die einzelnen Stadtviertel:

Dorsoduro

Wer mit Bus, Bahn oder Auto ankommt steht vor der Wahl – zuerst nach Dorsoduro oder nach San Polo. Ich habe mich für Dorsoduro entschieden, da man hier nicht sofort von Touristenmassen durch die Straßen geschoben wird.

Highlight für mich ist hier die Peggy Guggenheim Collection. Nachdem die Erbin ihren Vater auf der Titanic verloren hatte kam sie in Kontakt Dadaisten und beschloss ihr Heim am Canal Grande dem Surrealismus, Expressionismus und Futurismus zu widmen. Sie wurde Mäzenin für zeitgenössische italienische Kunst, die unter Mussolini als entartet eingestuft wurde. Ihre besondere Stellung in Venedigs Geschichte zeigt sich auch darin, dass sie mit einer Außnahmegenehmigung ehrenhalber in ihrem Garten ihre letzte Ruhe finden durfte.

Opening this gallery and its collection to the public during a time when people are fighting for their lives and freedom is a responsibility of which I am fully conscious. This undertaking will serve its purpose only if it succeeds in serving the future instead of recording the past.

Press release on the opening of Art of This Century, New York, 1942

Öffnungszeiten: Mittwoch – Montag 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt Erwachsene: 16€ (Studenten unter 26: 9€)


San Polo & Santa Croce

Wer wie ich gerne über lokale Märkte schlendert sollte für den Rialto Markt schon etwas früher in die Stadt kommen. Der Fischmarkt findet immer Dienstag bis Sonntag 7:00 – 14:00 Uhr statt – je früher man kommt desto mehr gibt es zu bestaunen. Ich war gegen 10:00 Uhr dort und es waren nicht mehr alle Stände besetzt. Zum staunen haben die Marktstände, die ich gesehen habe allemal gereicht. Besonders fasziniert war ich von einem halben Schwertfisch in der der Auslage oder noch lebende Krabben ein Stück weiter.

Vom Markt ist es nur ein Katzensprung bis zur Rialto Brücke. Für mich ist diese Sehenswürdigkeit eine von denen, die von der Ferne viel schöner sind, als wenn man wirklich darauf herum zu läuft. Dazu kommen die Menschenmassen, die einen über die Brücke schieben – man hat das Gefühl man kann nicht einfach stehen bleiben und im Verweilen den Augenblick genießen. An den beiden Enden der Brücke folgen auch schon die vielen Souvenirständen, wo ich vielleicht auch kurz mal schwach geworden bin. Auf der anderen Seite der Brücke beginnt dann auch schon die Einkaufsstraße von Venedig mit den bekannten Namen für den kleineren aber auch großen Geldbeutel.

San Marco

Weiter geht’s zum wahrscheinlich bekanntesten und überfülltesten Stadtteil Venedigs: San Marco. Hier kommen vor allem alle Kulturinteressierten auf ihre kosten. Schon vom Vaporetto (öffentlicher Nahverkehr via Boot) aus sieht man die Spitzen der Basilika, die alles andere überscheint. Die Pracht der Basilika di San Marco ist unüberroffen.

Wer nicht sein Herz stärker klopfen fühlt, wenn er auf dem Markusplatz steht, der lasse sich begraben, denn er ist tot, unwiederbringlich tot.

Franz Grillparzer

Einer Legende nach schmuggelten venezianische Kaufleute den Leichnam des hl. Markus im 9. Jhd. nach Venedig und errichteten ihm eine Basilika. Das heutige Bauwerk stammt aus dem Jahr 1094.
Die 1,6m hohe Quadriga in der Mitte stammt aus Rom – wahrscheinlich von einem Triumphbogen oder dem Mausoleum Kaiser Hadrians. Sie wiegen über 800kg. Die Portale an der Vorderseite sind von Steinbögen bekrönt in denen glänzende Mosaike angebracht sind – besonders abends glänzen die goldenen Steinchen in voller Pracht.

Gleich nebenan in Richtung des Canal Grande öffnet sich der Platz hin zum Palazzo Ducale. Hierbei handelt es sich um den offiziellen Sitz des Dogen der ab dem 14. Jahrhundert sein heutiges Erscheinungsbild trägt. Mehr als sieben Jahrhunderte lang saß hier die venezianische Regierung und überstand so einige Stürme und Zusammenbrüche. Eine der bekanntesten Persönlicheiten der Stadt war hier auf dem Dachboden eingesperrt: Giacomo Casanova – bekannterweise konnte er von hier entkommen.


Öffnungszeiten: täglich 09:00 – 19:00 Uhr

Eintritt Erwachsene: 30€ (wer sich schon 30Tage vor seinem Besuch sicher ist und online Tickets kauft spart 5€)


Cannaregio

Cannaregio hat nicht die Anziehung der Touristischen Hotspots – hier findet man vor allem Wohnhäuser in einem Mix zwischen herrschaftlichen Palazzi und schlichten Häusern durchzogen von kleinen Kanälen.

Ein Highlight bietet dieses „normale“ Stadtviertel aus touristischer Sicht aber doch: das jüdische Ghetto. Vom 16. bis ins 19. Jahrhundert war hier das jüdische Viertel ausgewiesen. Wer tiefer in die jüdische Geschichte Venedigs eintauchen will, der sollte das Museum Ebraico besuchen. Der Besuch des Museums kann mit einer Führung kombiniert werden, die die Besichtigung der Synagogen des Ghettos beinhaltet.


Öffnungszeiten: Sonntag – Freitag 10:00 – 18:00 Uhr

Führungen immer stündlichen ab 10:30 Uhr

Eintritt Erwachsene: 12€, mit Führung 15€


Lido

Wer wie ich im Hochsommer bei über 30°Grad in Venedig unterwegs ist, braucht nach dem ganzen Sightseeing auch mal eine Abkühlung. Wie gut, dass die Stadt ihre eigene Lido Insel hat – das Beste daran mit dem Vaporetto Tagesticket kommt man ganz easy zur gleichnamigen Anlegestelle. Zunächst sieht das Ganze so gar nicht nach Sandstrand aus. Der Anleger spült einen auf einen belebten Busbahnhof mit Hauptstraße dahinter. Sobald man diese überquert hat wird das Strandgefühl aber mit jedem Schritt spürbarer. Es reihen sich, neben Eisdielen und Cafes, kleine Kioske an der Straße auf , die allerlei Krimskrams verkaufen, den man für den Strand brauchen könnte – Sonnenbrillen und -hüte, Handtücher und Luftmatrazen.

Nach etwa 10 Minuten Fußweg erreiche ich den Strandabschnitt. Hier stellt sich nun nur noch eine Frage: kostenpflichtiges Strandbad oder Free Beach? Da ich nur ein Handtuch in der Tasche hatte und die Sonne erbarmungslos und ohne Wolken in Sicht vom Himmel gebrannt hat, habe ich mich für das Strandbad entschieden. Zwei Liegen und einen Schirm kann man hier für 30€ den ganzen Tag lang mieten. Den Schirm habe ich bitter nötig gebraucht, weshalb ich gerne bereit war den Preis zu bezahlen. Zumal das Strandbad nicht mein tägliches Ziel war, was die Sache dann doch unnötig teuer gemacht hätte. Vor Ort ist es auch möglich seine Wertgegenstände in einen Spint zu sperren, so dass man sorgenlos im Meer planschen kann.

Noch ein kleiner Tipp am Rande: Badeschuhe sind eine super Investition. Sie sind zwar meistens nicht besonders stylisch, aber glühend heißer Sand unter den nackten Füßen ist für mich meistens keine Option. Der Abschnitt im Meer erfordert an sich eigentlich kein besonders Schuhwerk – der Weg hin und zurück sind das Hindernis.

Biennale

Zu guter Letz wäre dann da noch die Biennale – die an sich kein eigenes Stadtviertel hat, meiner Meinung nach aber einen eigenen Abschnitt verdient hat.

Seit 1907 findet die Biennale jedes Jahr statt. Der Schwerpunkt wechselt jedes Jahr zwischen Kunst ( in geraden Jahren) und Architektur (in ungeraden Jahren). Aktuell findet gerade die Architekturbiennale unter dem Titel „The Laboratory of the Future“ statt. Sie ist die erste große Ausstellung dieser Art, die den Weg zur Klimaneutralität in der Praxis erprobt, sowie die Themen Dekolonisierung und Dekarbonisierung anspricht.

The Laboratory of the Future is an exhibition in six parts. It includes 89 participants, over half of whom are from Africa or the African Diaspora. The gender balance is 50/50, and the average age of all participants is 43, dropping to 37 in the Curator’s Special Projects, where the youngest is 24. 46% of participants count education as a form of practice, and, for the first time ever, nearly half of participants are from sole or individual practices of five people or less. Across all the parts of The Laboratory of the Future, over 70% of exhibits are by practices run by an individual or a very small team. (…)”

https://universes.art/de/biennale-venedig/2023-architecture

Frankfurt in Fotos

Im Januar ließ mich Frankfurt am Main nicht los. Zuerst war ich dort zum Eishockey, zwei Wochen später dann auf Geschäftsreise. Hier bot es sich an die Reise um das Wochenende zu verlängern. Im folgenden kommen meine Highlights:

Skyline

Für jemanden wie mich, der aus einer Stadt kommt in der kein Gebäude höher sein darf als die Frauenkirche (99 Meter), ist eine Skyline anfangs etwas surreal. Zunächst denkt man sich „ok, Hochhäuser halt“ und dann lässt es einen irgendwie nicht mehr los. Man schaut irgendwann ständig nach oben und ist fasziniert. Besonders die Flucht im zweiten Bild war für mich etwas besonderes – dieser Blick ist einzigartig in Europa.

Eiserner Steg

Der eiserne Steg ist einer der vielen Brücken über den Main – sie sind teilweise nach ihrem Material benannt. Eisen eignet sich offensichtlich am Besten um Liebesschlösser anzubringen. Wirklich die ganze Brücke ist voll davon.

Hauptbahnhof

Ein ähnliches Foto des Hauptbahnhof habe ich bei meiner Recherche auf Pinterest gefunden und mir war klar, dass ich das rekreieren muss. Der Schriftzug der Frankfurter Allgemeinen passt aber auch zu gut zur Reisefotografie – von den Konditionen an dem Abend ganz zu schweigen.

Alte Oper

Die Alte Oper sticht einem architektonisch gleich ins Auge. Man fühlt sich in die Kaiserzeit versetzt, auch wenn das heutige Gebäude ein Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg ist. Das Originale Gebäude wurde fast vollkommen zerstört.

My Zeil

Eigentlich versuche ich mich was Shopping angeht eher zurück zu halten. Schließlich braucht man am Ende immer viel weniger als man denkt. Als ich die Dachkonstruktion vom My Zeil Einkaufszentrum gesehen habe war’s allerdings um mich geschehen – da musste ich hin! Und gekauft habe ich am Ende doch was. Auch wenn es nur eine heiße Schokolade war.

Römerberg

Bei einer Sightseeing Tour darf der Bereich des Römerbergs nicht fehlen. Ich muss bei Fachwerk immer an die Märchen der Gebrüder Grimm denken, auch wenn das wie hier geographisch etwas daneben ist. Auffällig ist auch, dass die Justizia auf dem Brunnen keine Augenbinde trägt.

jüdischer Friedhof

Gefühlt ist die Reihe der Namen an der Mauer des jüdischen Friedhofs endlos. Aber wie soll man 6 Millionen Ermordete auch darstellen? Beim Stehenbleiben und Namen lesen ist mir ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen. Die Steinchen werden zum Andenken auf die Konsolen gelegt.

Friedenstaube

Die Friedenstaube spricht meiner Meinung nach für sich selbst. Street Art + tolle Botschaft = ❤️

Städelmuseum

Wie schon in der Bildunterschrift geschrieben, steht das Städel Museum auf der GEO Liste der 15 deutschen Museen, die man besucht haben sollte. Also nichts wie rein!

Stadtspaziergang Krems an der Donau

Der Spaziergang durch Krems lässt sich leicht in zwei Teile aufgliedern – zum einen die Kremser Altstadt, zum anderen der Stadtteil Stein.

Kremser Altstadt

Über den Bahnhofsplatz führt eine Strasse direkt auf die Untere Landstrasse zu und damit befindet man sich schon fast in der Altstadt. Weiter den Hügel hinauf läuft man fast direkt auf die Gozzoburg zu.

Hierbei handelt es sich um eine hochmittelalterliche Stadtburg, die zu den bedeutendsten Gebäuden der frühen Gotik in Niederösterreich zählt. Seinen Namen verdankt es einem Stadtrichter aus dem 13. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert wurde der Turm der Burg abgerissen. Seit 2007 ist die Burg auch im Rahmen einer Führung zu besichtigen.

Ein Stück unterhalb und ein paar Meter weiter findet man den Dom der Wachau oder auch Pfarrkirche St. Veit genannt. Die ältesten Teile der Kirche können ins 13. Jahrhundert datiert werden. Die heute zu sehende Innenausstattung stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Nun geht es wieder den Berg hinab und über die Obere Landstrasse. Einige Meter weiter bergab stößt man auf den Dreifaltigkeitsplatz. In der Mitte des Platzes befindet sich die links gezeigte Dreifaltigkeitssäule. Dieses barocke Denkmal aus dem 18. Jahrhundert besteht aus Kalksandstein. Um die Säule herum finden sich Bänke zum verweilen.

Weiter hinab Richtung Donau trifft man auf die Ringstrasse. Diese führt direkt in den Stadtpark. Neben anderen Monumenten ist mir hier der Musikpavillon besonders aufgefallen. Irgendwie fühle ich mich bei seinem Anblick gleich in eine andere Zeit versetzt. 1898 wurde dieser Pavillon zu Ehren des 50. Thronjubiläums von Kaiser Franz Josef im Stadtpark errichtet.

Stadtteil Stein

Da die Ringstrasse eine relativ große und unschöne Straße für einen Spaziergang ist, biege ich ab Richtung Donau und spaziere mit dem Fluss in Sicht Richtung Tor der Wachau. Dabei handelt es sich um den Schifffahrtshafen der Stadt. Angrenzend zum Tickethäuschen findet sich eine permanente Freiluftausstellung, die auf die Highlights der Region hinweist. Mit dem Erreichen dieses fiktiven Tores hat man den Stadtteil Stein betreten.

Weg von der Donau, wieder hinauf in die Stadt, läuft man direkt auf die Landesgalerie Niederösterreich zu. Das moderne Erscheinungsbild des 2019 eröffneten Museums fällt direkt ins Auge. Hier werden die Kunstsammlungen Niederösterreichs mit wichtigen Privatkollektionen vereint.

Hinter dem Museum betritt man die sogenannte Kremser Kunstmeile, die zurück in die Altstadt führt. Nur wenige Meter hinter der Galerie findet sich das Karikaturmuseum. Auch hier sind in einer Art Freiluftgalerie verschiedene Werke an den Wänden der linken Straßenseite zu sehen.

Am Ende der Kunstmeile trifft man auf das Steinertor. Das einzige noch erhaltene Stadttor wurde im 15. Jahrhundert errichtet und etwa 300 Jahre später barockisiert. Auch heute kann man vor dem Tor noch den Verlauf des Stadtgrabens. Die rechts zu sehenden Wappen weisen auf den landesfürstlichen Status der Stadt hin. Täglich um 11.00 und 16:00 Uhr erklingt ein Glockenspiel. Wenn man das Tor durchschreitet betritt man wieder die Altstadt.

Damit schließt sich mein Rundgang.

Stadtspaziergang Freiburg

Der Jahreswechsel zieht mich in das schöne Städtchen Freiburg im Breisgau. Natürlich lasse ich mir auch hier den Stadtspaziergang nicht nehmen.

Los geht es am alles dominierenden Münster, zu dessen Füßen der Münstermarkt stattfindet. Die gotische Kirche ist eine der wenigen, die noch im Mittelalter vollendet wurden und sein Turm gilt als „schönster Turm auf Erden“. Auch ich kann mich der Faszination nicht entziehen. Immer wieder schweift mein Blick auf den Turm – egal wo ich mich in der Stadt befinde.

Gleich gegenüber des Münsters zwischen den zahlreichen Souvenir Shops, findet sich das historische Kaufhaus. In strahlendem Rot hebt es sich von der Umgebung ab. Bis 1947 tagte hier das Parlament des Landes Baden. Von dort geht es über die zahlreichen Bächle, die im Winter trockengelegt sind, weiter durch die Stadt. Durch die Innenstadt und am Museum Augustinus vorbei, gelangt man an den Gewerbebach. Dort wacht seit 2002 das Krokodil des Künstlers Ole Meinecke. Es passt so gut in die Umgebung, dass ich es fast übersehen hätte.

Eine kleiner Abstecher gleich neben dem Schwabentor lohnt sich sehr. Von hör geht es hinauf zum Schlossberg – von wo man schon ab dem Kanonenplatz einen tollen Ausblick über die ganze Stadt und bei schönem Wetter auch Teile des Schwarzwalds und im Hintergrund die Vogesen hat. Für faule gibt es einen versteckten Aufzug, der eigentlich zum Restaurant führt.

Auf Napoleons Spuren: Stadtspaziergang Ajaccio

Ajaccio ist nicht nur die Hauptstadt der Insel, sondern auch die Geburtsstadt Napoleon Bonapartes. Jedes Jahr zu seinem Geburtstag am 15.8. wird und der ganzen Stadt ein großes Fest gefeiert.

Am Besten lässt man sich durch die Strassen mit den vielen Souvenirläden treiben.  Auf der Hauptflaniermeile trifft man automatisch auf das Musee Fesch. Hierbei handelt es sich um die zweitgrößte Sammlung italienischer Maler in Frankreich – mehr findet man nur im Louvre. Für 8€ Eintritt kann man nicht nur das Museum, sondern auch die Chapelle Imperiale besichtigen. In dieser Kapelle wurde der ehemalige Kaiser getauft und seine Eltern liegen dort begraben.

Die Strasse mündet in den Place M. Foch, der von einer großen Statue Napoleons dominiert wird. Von dort aus zweigt die Rue Bonaparte ab, die auf das Geburtshaus Bonapartes führt. Das Haus wurde ständig weiterbewohnt, deshalb befindet sich hier nichts mehr in originalem Zustand. Heute ist hier ein Museum eingerichtet, welches jeden Tag von einer Schlange von Touristen gesäumt ist.

Am Ende der Strasse ragt die Zitadelle über das Ufer hinaus. Der Bau befindet sich auf militärischem Sperrgebiet, weshalb er nur im Zuge einer Führung besichtigt werden kann. Direkt daneben beginnt die Strandpromenade mit dazugehörigem Stadtstrand Plage Saint-Francois.

Stadtspaziergang Amberg

Amberg zählt zu den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen Europas, welches damals ein bedeutender Umschlagplatz für Eisen und Eisenerz war. An der Vils entlang wandere ich durch die sogenannte Brille in die Stadt hinein – der Name ergibt sich aus einer Spiegelung im Fluß. Dieser wird von zwei Toren überspannt, wobei der mittlere Pfeiler in der Vils steht. Auf geradem Weg gelange ich zur Basilika St. Martin, die im 15.Jhd. erbaut wurde. Auf der anderen Seite der Kirche findet man den Marktplatz samt Brunnen. Am Rand des Platzes steht das gotische Rathaus.

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