An der romantischen Strasse

…liegt das kleine, aber feine Städtchen Würzburg.

Bei einem Besuch sollte man die folgenden Highlights auf gar keinen Fall verpassen:

Residenz

Ein Besuch der Residenz – nicht nur ein Spaziergang durch den schönen Garten lohnt sich, auch eine Führung durch das Gebäude darf man auf keinen Fall verpassen! Nur so kommt man ins Spiegelzimmer, da dem gleichnamigen Saal in Versailles nachempfunden ist. In der Residenz ist es Fotografieren leider untersagt, deshalb gibt’s nur ein Bild aus dem Garten.

Weinliebhaber finden im Keller eine Besonderheit: Der älteste Weinkeller Deutschlands! Schon früh am Sonntag morgen, um 11.00 Uhr, kann man sich durch den Staatlichen Hofkeller unterhalb der Residenz führen lassen. Für 11€ besichtigt man nicht nur den ältesten Weinkeller Deutschlands, sondern erhält auch ein Glas Wein obendrauf – welcher am Ende der Führung natürlich auch zu erwerben ist.

alte Mainbrücke

Ein Glas Wein auf der alten Mainbrücke trinken gehört zu den Dingen, die ich besonders an lauen Sommertagen oder -nächten empfehlen kann. Stilecht aus echten Gläsern zwischen den Heiligenfiguren auf der Brücke getrunken. Die Auswahl beschränkt sich nicht nur auf Weiß- oder Rotwein, auch Mischgetränke wie Aperol Spritz oder Hugo sind zu haben. Die Brückenfiguren lassen mich immer ein wenig ins Träumen kommen und erinnern mich jedesmal an die Karlsbrücke in Prag.

Kiliansdom

Der Dom in Würzburg geht auf eine Klosteranlage aus dem 8. Jahrhundert zurück und ist in ihrer heutigen Form die viertgrößte romanische Basilika Deutschlands. In Folge der Bombardierung Würzburgs während des zweiten Weltkriegs wurde der Bau schwer beschädigt. Der Wiederaufbau aus den 1960er Jahren hat nicht mehr viel mit der ehemaligen Basilika zu tun. Die gebliebene barocke Substanz wurde Zugunsten einer Re-Romanisierung abgetragen – deshalb findet man heute einen wilden Mix verschiedener Baustile. Von Elementen des Barock, der Romanik bis hin zur Moderne ist alles dabei.

Festung Marienberg

Wer kurz die Wanderschuhe schnüren möchte wird, wird auf der anderen Mainseite fündig – über eine leichte Wanderung durch die Weinberge gelangt man hinauf zur Festung Marienberg. Von dort hat man einen wundervollen Ausblick über die Stadt. Weil ich die Wanderung so schön fand, habe ich ihr hier einen eigenen Post gewidmet.

Landesgartenschau 2018, Würzburg

 

Die aktuell noch bis Oktober laufende Landesgartenschau in Würzburg unterscheidet sich etwas von typischen Schauen. Nach Ablauf entsteht hier ein komplett neues Stadtviertel mit Wohneinheiten, Supermärkten und Parks: Hubland.

Zunächst wandert man entlang einer von Blumen gesäumten Wiese, die im Nachgang als Teil eines Parks genutzt wird. Auch die darauf folgende Blumenschau ist irgendwie anders. Zum einen ist sie in einem der verlassenen Gebäude der ehemals hier stationierten US-Armee untergebracht – zum anderen sind die vielen  verschiedenen Blumen eher wie eine moderne Kunstinstallation angebracht.

Auch die anderen leerstehenden ehemals militärisch genutzten Gebäude sind in das Konzept der Gartenschau einbezogen. Hervorzuheben ist hierbei Radio AFN, dem eine kleine Ausstellung gewidmet ist.

Eine weitere Ecke des Geländes widmet sich den Tiny Houses. Hier steht ein voll bezugsfertiges Haus mit 50 qm. Nachdem ich dort hindurchgeschlendert bin war ich gleich etwas verliebt…

Größtes Highlight für mich ist allerdings der Sonderstempel im diesjährigen Sammelheft „Bayern Entdecker“. Hier können an verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Natur in Bayern Stempel gesammelt werden. Nach fünf hat man sein Heft voll und kann mit etwas Glück einen Urlaub gewinnen. Nach Kloster Weltenburg ist das mein zweiter Stempel und ich bin sehr motiviert mein Heft dieses Jahr voll zu bekommen!

Weinwanderung zur Feste Marienberg 

Hinter der Kirche St. Burkard beginnt der Weinwanderweg hinauf zur Festung Marienberg. Nachdem man einige Stufen überwunden hat, führt der Weg in weiten Serpentinen durch den Weinberg den Hügel hinauf. Auf dem Weg passiert man den Maschikuliturm, der allerdings nur zu besonderen Feiertagen für Besucher geöffnet ist. Nach etwa 40 Minuten erreicht man den Parkplatz der Festung. Besonderes Highlight: der Fürstengarten, von dem man einen wundervollen Blick über ganz Würzburg hat.


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